Für den einen oder anderen ist es vielleicht auch ganz interessant zu wissen mit was für einer Ausrüstung ich den Film drehe. Da das Budget sehr klein ist sind natürlich viele Kompromisse dabei. Dennoch ist die Nummer so weit Kinotauglich und schließlich kommt es letztendlich auf den Inhalt des Filmes an und nicht auf die verwendete Kamera.
Gedreht wird mit einer Digitalspiegelreflexkamera, der Canon EOS 600d. Bis jetzt habe ich nur das Standard-Objektiv (18 – 55mm) dabei, werde mir aber sicher noch eine größere Brennweite zulegen. Als Mikrofon kommt das Rode NTG-2 zum Einsatz. Zur Vorverstärkung des Tonsignals habe ich mir noch einen Preamplifier von ART zugelegt. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher ob der zum Einsatz kommt. Die Tonaufnahmequalität der EOS 600d ist derartig beschissen, das ich mir noch einen Digitalrecorder, den Tascam TR 07, bestellen musste. Wahrscheinlich reicht es schon wenn ich das Rode Mic da direkt anschließe, aber das werde ich noch austesten.
Ansonsten habe ich mir so einiges aus irgend welchen Technikresten zusammengebastelt.

Der Aufsatz auf diesem Stativ war auch mal ein Stativ. Ich habe das Ding zerlegt und mit ein paar Lochplatten aus dem Baumarkt zusammengeschraubt. So sind Kamera und Tontechnik auf einem Gestell miteinander mechanisch verbunden. Man kann das Ganze auch vom Stativ nehmen und wie eine Schulterkamera tragen. Man kann den Schwerpunkt verstellen und die Konstruktion an mehreren Punkten gut halten.
Hier noch mal der Aufsatz mit Kamera und Preamplifier (mit´m iPhone fotografiert).

Hier der übliche Kleinkram. Das Stativ unten im Bild wird noch zerlegt und mit der selbstgebauten Kamerahalterung (Bild ganz unten) verbunden. Das dient dann zur Stabilisierung der Kamera, wenn sie frei in der Luft gehalten wird. Ich mache später noch mal Fotos von den ersten Einsätzen.


Die Canon EOS 600d macht ein wirklich schönes Bild. Knackpunkt ist allerdings der Fokus. Die Kamera hat keinen Autofokus wie man ihn sonst von Camcordern kennt. Das bedeutet, der Fokus muss gepullt werden wie bei einer richtigen Filmkamera. Aber ich denke das werden wir schon irgendwie geregelt bekommen. Ich hab´s mir abgewöhnt zu viel über eventuelle Schwierigkeiten nachzudenken, sonst fängt man nämlich nie an zu drehen.
In diesem Sinne, bis zu den ersten Aufnahmen (Ausschnitte zumindest).
Der ist noch für Technorati: 7ZJH67GWNK6C



