Bahn-Würstchen der Woche
(15.11. – 21.11.2010)
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Katharina Markner
Zug gerät in Hinterhalt und wird von Bäumen eingekesselt. Das Bahnpersonal ist aber so heldenhaft und lässt alle Fahrgäste laufen… über die Bäume, über die Schienen, über das Feld, durch den Wald bis zur nächsten bewohnten Ortschaft oder auch bis zum nächsten Bahnhof bzw. direkt nach Berlin, falls man sich beschweren möchte.
Hier die ganze Geschichte:
Ich begab mich gestern Vormittag nach Köln um den 11.11. zu zelebrieren. Als ich dann gegeb 17h nach Hause wollte, fuhr der Zug nach Bonn aus irgendwelchen Gründen nicht (wahrscheinlich wegen dem Sturm). Ich hatte also die gute Idee über Euskirchen nach Bonn zu fahren. Also in den Zug nach Euskirchen gesetzt. Bis auf ein Paar mal auf der Strecke stehen bleiben, kam ich auch ganz gut bis nach Euskirchen. Da hab ich mich dann in den Zug nach Bonn gesetzt. Dieser fuhr zunächst auch problemlos, blieb aber kurz nach Meckenheim stehen, weil ein Baum auf den Gleisen lag. Der Lokführer wollte dann zurück nach Meckenheim fahren. Dies war leider nicht möglich, da inzwischen auch in der anderen Richtung ein Baum auf den Gleisen lag. Nach einer Weile verkündete der Lokführer dann, er würde jetzt die Türen öffnen und jeder könnte machen, was er will. Wir wurden also einfach uns selbst überlassen^^ Nach kurzem Abwägen entschied ich mich dazu aus ca. 1m Höhe (nein, Treppchen o.ä. waren nicht ausgefahren) auf die Gleise zu springen. Dort kletterte ich über den umgestürzten Baum und lief zu einem Häuschen, welches sich als Bushaltestelle entpuppte. Normalerweise wäre es kein Problem gewesen, von hier mit einem Linien Bus wenigsten Richtung Bonn zu kommen. Es kam aber kein Bus. Bahnpersonal, Schienenersatzverkehr -Fehlanzeige. Schließlich entschied ich mich also meine Mutter anzurufen, welche mich dann auch abholte und zu meiner Wohnung fuhr. Andernfalls hätte ich wohl in der Haltestelle schlafen können. Die Rüvkfahrt hat dann am Ende statt einer halben, fast 4 Stunden gedauert…



