Entschuldigung! Haben Sie so einen weißen ICE, mit einem roten Streifen an der Seite, gesehen? Da steht DB drauf.
Die Story von Tom König, die gestern auf Spiegel Online veröffentlicht wurde, schlägt dem Fass, mit der Aufschrift Deutsche Bahn, den Boden aus. Hier eine Gegenüberstellung vom DB-Träumen und der Realität.
Realität
Lokführer: “Manchmal ist der Zug aber nicht da, wo er laut Laufzettel sein soll”
Tom König: „Kann man den Zug nicht über Funk lokalisieren?”
Lokführer: “Nö. Dann fährt der Zubringer mit der S-Bahn zum anderen Depot und guckt, ob der ICE vielleicht dort steht.”
Realität
Laut Bahnhofssprecher kommt der ICE eine halbe Stunde später.
Tom König: “Sagen Sie, müsste Sie nicht jemand anrufen und mit aktuellen Infos versorgen? Leitstelle oder so?”
Lokführer: “Uns Bescheid zu sagen, das machen die kaum noch.”
Schließlich ruft der Lokführer irgendwo an.
Ergebnis: “Hier können wir lange warten. Der Zug fährt gerade auf einem abweichenden Gleis ein.“
Das war: Kommunikation bei der Deutschen Bahn.
Artikellink:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,792198,00.html#ref=rss
Übrigens, ich selbst kann derartige Vorkommnisse auch bestätigen. Ich hatte es schon des öfteren das ein Zug am Hamburger Hauptbahnhof 20 Minuten zu spät kam, obwohl dieser erst, am wenige Kilometer entfernten Bahnhof Hamburg Dammtor, bereit gestellt wurde.
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